Karate-Do

Karate-Do heisst wörtlich übersetzt «Der Weg der leeren Hand». Karate-Do bedeuted eine mehr als tausendjährige Form der waffenlosen Selbstverteidigung. Der Ausdruck «Do» aus der japanischen Zenphilosophie setzt sich aus den Schriftzeichen für «Kopf» und «Gehen» zusammen.

Mawashi-Geri

Karate ist also nur zum Teil ein Sport, obwohl viele Karate-Klubs eben diesen Aspekt betonen. Karate ist aber auch nicht eine gewalttätige Kampfform, sondern eine Kampfkunst, die Körper und Geist beansprucht. Beim Karatetraining lernen wir Gleichgewicht, Schnelligkeit, Präzision, Kraft, Stabilität und Atmung miteinander zu koordinieren und mit dem Geist, das heisst Konzentration, Wille, Geduld und Ausdauer zu verbinden. Beim Karatetraining beschäftigen wir uns mit uns selber. Wir betreiben keinen Wettkampf, sondern versuchen, unseren inneren Kampf zu bestehen. Eines der höchsten Ziele ist daher Selbstdisziplin, Geduld und Gelassenheit zu schulen.

Somit hat Karate einen enormen pädagogischen Einfluss auf Kinder, aber auch Erwachsene und unterstützt sie auf ihrem Lebensweg. Karate schult Geist und Körper und bringt somit psychische und physische Gesundheit. Karate ist keine östliche Religion, sondern eher eine Lebenseinstellung. Schon die Römer wussten: «mens sana in corpore sano!»

Weiterführende Informationen: Karate - Wikipedia